Tipp: Termine in E-Mails direkt zum Speichern anbieten
| Autor | René Kulka |
| Datum | 26.03.2010 |
| Medienart | Beitrag |
| Kategorie(n) | Gestaltung |
| Tags | termine |
Gerade werbliche E-Mails im Geschäftsbereich enthalten häufig Termine. Egal ob es hierbei um die Bewerbung des nächsten Webinars, einer Messe-Veranstaltung oder um eine Reise-Buchungsbestätigung oder eine Auflistung bald anstehender Events geht – die angeteaserten Zeitpunkte werden vermutlich eher im (Outlook-)Kalender der E-Mail-Adressaten landen, wenn diese hierzu nur zwei Klicks benötigen, statt langwieriger Eingaben über Maus und Tastatur…
In E-Mails bietet es sich an, den Adressaten Termine direkt im iCalendar-Format zum Vormerken anzubieten. iCalendar ist ein Standard-Format zum Austausch von Kalender-Informationen z. B. zwischen Programmen oder Endgeräten. Die Informationen werden über .ics-Dateien bereitgestellt. Beim Datei-Aufruf durch den Nutzer öffnet sich ggf. das damit verknüpfte Programm – in der Regel Outlook. Der Nutzer kann sodann den Termin mit allen notwendigen Informationen bequem per Mausklick vormerken.
Beispiel: Die Frankfurter E-Mail-Marketing-Agentur rabbit eMarketing implementierte einen prominenten Button “Termin in Outlook einstellen”, um auf die bevorstehende Konferenz-Messe email-expo (vgl. vorangegangener Artikel) hinzuweisen und Interessenten zu generieren. Beim Klick wurde im Hintergrund die Datei email-expo.ics “hosted” vom Web-Server abgerufen. Das Betriebssystem verknüpfte die Datei mit meinem Outlook, in dem sich ein entsprechendes Kalender-Fenster (vgl. Abb. 1) mit Details, Beschreibung, Link und Speicherfunktion öffnete. Alternativ kann die Datei gespeichert und im Kalender-Programm mit allen Details einfach importiert werden.
(Die .ics-Datei liegt im Textformat vor (vgl. Abb. 2) und umfasst in aller Regel nur wenige Bytes. Daher sollte es weniger problematisch sein, die Datei auch direkt “embedded” in der E-Mail als Anhang mitzusenden.)


