Seit Kurzem scheint Hotmail bestimmte Unicode-Sonderzeichen wie Copyright (©), registrierte Handelsmarke (™) oder Herz (♥) eigenmächtig durch 19 mal 19 Pixel große schwarze sowie rote Grafiken zu ersetzen. Exemplarisch: Aus einem beabsichtigten blauen © mit einer Schriftgröße von 12 Pixeln wird dann beispielsweise in Hotmail ein großes schwarzes
– meist nicht im Sinne des Newsletter-Erfinders:
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MarketingSherpa veröffentlichte Transkriptionen vierer Präsentationen vom Email Summit 2011. Das 76 Seiten starke Paper gehört für meinen Geschmack zur Pflichtlektüre für jeden Trend-interessierten E-Mail-Marketing-Professional. Besonders interessant: ein Ansatz von Microsoft, der elegant Artificial (AI) und Business Intelligence (BI) mit E-Mail-Automatisierung verknüpft. Extrem effizient, reduziert aber das Berufsbild des E-Mail-Marketing-Managers auf einen „Content-Manager“. Mehr oder weniger …
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Datum, Uhrzeit: 22.11.2011, 23:38 Uhr
Absender: Hotmail-Team <communications_msn_cs_dede@microsoft.windowslive.com>
Betreff: Hotmail – Ihr Feedback war wichtig für die Weiterentwicklung
Bemerkung: Dialogmarketing ist keine Einbahnstraße. Im Idealfall handelt es sich aus Sicht der Werber auch um eine lernende Beziehung. Dazu gehört das Zuhören, aber auch das Stellen von Fragen. Z. B. was dem Gegenüber gefällt, was weniger. Zu diesem Zweck hat der Webmail-Titan Hotmail einen „Like“- und einen „Dislike“-Button in sein Newsletter-Template integriert. Beide Knöpfe kommen optisch ganz im Stile des allseits bekannten Facebook-Vorbilds daher: Daumen hoch (bzw. Daumen runter). Nur eben orange statt blau.
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Rückblick: Etwas mehr als ein Jahr ist es her als der Dienst Hotmail – vor 15 Jahren gegründet, größte Reichweite weltweit, Nr. 4 in Deutschland, Urvater aller Freemailer – sich seinen Nutzern mit vielversprechenden neuen Funktionen präsentierte. Hauptzielsetzung: ein effizienterer Umgang mit dem Postfach. Vor allem durch unkomplizierte Aufräum-Funktionen (“Sweep”) und neue Sichten auf bestimmte E-Mail-Gruppen. Nicht mehr das heute beherrschte Problem „Spam“ sondern „Graymails“ rückten ins Visier. E-Mails also, die zwar (mal) bestellt wurden, an denen aber kein Interesse (mehr) besteht. Denn die verstopfen heute die Inbox, nehmen damit die Sicht auf wichtige Nachrichten und machen entsprechend auch drei von vier Klicks auf den Spam-Knopf aus, von dem sich viele quasi eine Abmeldung versprechen.
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Interessante Neuerung beim weltweit größten Webmail-Provider Hotmail: Scheinbar werden nun per HTML5 referenzierte Video-Clips abgespielt. Damit ergeben sich neue interessante Möglichkeiten für Versender, im Posteingang hervorzustechen.
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Nutzen Sie sogenannte Image Maps (vgl. Wikipedia), also verweissensitive Grafiken, im HTML-Code Ihrer Newsletter-Templates oder E-Mailings? Dann ist Vorsicht geboten: Hotmail hat deren Unterstützung scheinbar kürzlich eingestellt. Derart verlinkte Verweise in E-Mails sind also im Webmailer standardmäßig nicht mehr anklickbar. Das kann – je nach Anteil der @hotmail-Empfänger – durchaus die Klickrate beeinträchtigen …
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In den Trends für 2011 ging das Thema „Echtzeitinformationen im E-Mail-Posteingang“ ein wenig unter. Schande über mein Haupt. Denn, welches Potenzial dieses birgt, zeigt Hotmail anhand neuer Active Views auf, die gestern auf windowsTeamBlog.com vorgestellt wurden. „Active Views“ sind E-Mail-Erweiterungen, die der jüngste Relaunch (Blogartikel) des mit mehr 369 Mio. Nutzern weltweit größten E-Mail-Providers mit sich brachte. Damit lässt sich etwa der Versandstatus einer Paketnummer von UPS, US Post Office, DHL oder FedEx direkt in der Inbox verfolgen. Oder YouTube-Videos und Flickr-Bilder einbinden.
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Das neue Hotmail Wave 4, das einige wichtige Änderungen für E-Mail-Marketer mit sich bringt, wurde ja bereits im Mai und Juni angekündigt. Die Neuauflage soll diverse Funktionen bieten, mit denen die Nutzer des weltweit größten E-Mail-Providers überfüllten Posteingängen Herr werden. So kann die Inbox sehr einfach organisiert und durch verschiedene Ansichten überblickt werden. Daneben existieren diverse neue Maßnahmen gegen unerwünschte E-Mails.
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Microsoft gab gestern bekannt, den Roll-Out des neuen Hotmail-E-Mail-Dienstes zu beginnen (siehe Beitrag von vor 4 Wochen). Das Update ist scheinbar in mehrere Phasen unterteilt – Teil 1 soll in den kommenden Wochen bei den 9,5 Mio. deutschen Postfächern greifen. Mein Hotmail-Posteingang ist aktuell noch unverändert – es bleibt spannend!
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Auch wenn laut jüngster MAAWG-Nutzer-Befragung immerhin 43% Spam-E-Mails wissentlich öffneten und 11% darin klickten – die Konversionsraten von unverlangt zugesandtem Viagra-Spam dürften extrem niedrig sein: ca. 12,5 Mio. E-Mails sind für einen Verkauf nötig, ermittelten Berkeley-Wissenschaftler in 2008. Und ein Phishing-Betrüger verdient rein rechnerisch vermutlich keine $50 im Monat. Dennoch ist gerade das Fischen nach fremden Account-Daten ein riesen Problem für Versender. Gerade für solche, die Nutzern sensible Transaktionen per Log-in ermöglichen müssen und daher häufig attackiert werden. Glücklicherweise gibt es effektive Gegenmaßnahmen. (Aber diese können aber auch wieder so ihre Tücken besitzen…)
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