Studie: Marktanteile der Mail-Anbieter – von GMX bis Googlemail

René Kulka
Autor
Datum 19.04.2010
Medienart Beitrag
Kategorie(n) Studien
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Im Auftrag von WEB.DE führten Convios Consulting und die Universität Augsburg nach 02/2009 kürzlich zum zweiten Mal ihre repräsentative Befragung zum Nutzungsverhalten von E-Mail, soziale Netzwerke und Instant Messenger durch. Interviewt wurden Internetnutzer ab 16 Jahren in Deutschland, die E-Mail als Kommunikationsmedium nutzen. Die Ergebnisse bieten Einblicke in die verschiedenen Nutzungsmuster unterteilt nach demografischen Merkmalen. Teile wurden im Februar 2010 bekannt gemacht.

 

Das von Dr. Oliver Gausmann / Convios Consulting zu den Resultaten Gesagte gilt gestern wie heute:

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: E-Mail ist nachwievor das führende Kommunikationsmittel im Internet, die Akzeptanz sozialer Netzwerke nimmt deutlich zu, Instant Messenger sind insbesondere in jungen Zielgruppen eine wichtige Ergänzung in der synchronen Kommunikation.

Beliebteste E-Mail-Anbieter der Deutschen

Welches sind die am meisten genutzten Anbieter für das Lesen & Schreiben privater E-Mails? Der Untersuchung zufolge ist das Yahoo!-Angebot von 2009 (rot) bis 2010 (schwarz) deutlich in der Nutzer-Gunst zurückgefallen, während die hierzulande verbreitetsten Webmailer GMX und Web.de ihre Anteile noch weiter ausbauen konnten:

Abb.: Beliebteste Webmailer der Deutschen - 2009 und 2010 im Vergleich.

Abb.: Beliebteste Webmailer der Deutschen - 2009 und 2010 im Vergleich.

 

(Quellen-Hinweis: Die Zahlen für 2009 entstammen der Webseite convios.de, Stand 19.4.10. Die Zahlen für 2010 sind der Printausgabe der Internet World BUSINESS vom 12.4.10, S. 8 entnommen.)


Anzahl regelmäßig genutzter Konten für private E-Mails

Abb.: Anzahl der genutzten Postfächer

Abb.: Anzahl der genutzten Postfächer 2009 (Quelle: convios.de)

 

Nutzern sind Sicherheit, Datenschutz und Image wichtig

Weitere Zahlen am Rande aus der vergangenen Web.de-Pressemitteilung:

 

  • Für 97,3% sind Sicherheit und Datenschutz ausschlaggebend bei der Wahl des E-Mail-Anbieters
  • 74,5% führen zudem das Image des Anbieters als Kriterium an
  • 21,1% äußerten Bedenken, Daten amerikanischen Anbietern anzuvertrauen, die das Thema Datenschutz regelmäßig weniger restriktiv handhaben. (43,7% hätten hier teilweise und 22,2% keine Bedenken)

 

PS:
Heute nahm übrigens der Web.de-Pressesprecher Stellung zur Untersuchung von Spam-Eigenschaften kostenfreier Email-Dienste des Fraunhofer Instituts, die von Microsoft finanziert wurde und GMX und Web.de mit 116 bzw. 57 unverlangt zugesandten E-Mails nicht unbedingt in ein positives Licht rückt. Als ein Grund, warum deutschsprachige Anbieter ein höheres Spam-Aufkommen als beispielsweise Yahoo! (8) oder Hotmail (13) verzeichnen müssen, sei deren gesetzliche Pflicht zur E-Mail-Zustellung, so der Sprecher. Wie der gesetzliche Rahmen konkret aussieht, lesen Sie im vorangegangenen Beitrag.

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1 Kommentar

  1. [...] das Interesse zum Öffnen der E-Mail bestmöglich wecken. Mehr stellt exemplarisch GMX, der verbreiteteste E-Mail-Provider in Deutschland, im Posteingang nicht dar. Wichtig: Nutzen Sie Split-Tests vor dem [...]

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