E-Mail-Galerie: Haband!, art.com & Toys”R”Us

René Kulka
Autor René Kulka
Datum 17.03.2011
Medienart Beitrag
Kategorie(n) Galerie
Tags

Incentive-Wettbewerbe

 

Datum, Uhrzeit: 16.03.2011 01:02 Uhr bzw. 16.03.2011, 16:48 Uhr
Absender: Haband Bracket <Shop@e.haband.com>
Betreff: „SAVINGS or GIFTS? Score for Your Faves in ROUND 1“ bzw. „Have a Ball with $5 or 10% OFF in Round 2 – Your Fave?”
Bemerkung: In eine ähnliche Richtung wie Tiger Directs „March Laptop Mayhem“ (siehe Blogpost vom 14.3.) geht die Aktion „March Savings Madness Championship“, mit der der Versandhändler Haband! im Posteingang aufwartet.  Kaufwillige Newsletter-Abonnenten werden zur Abstimmung an der E-Mail-Urne gebeten: Welcher Coupon macht am meisten Spaß – $5 oder 10 % Preisnachlass? Oder ein Gratis-Radio oder -Riesen-Maßband zur Bestellung? Das Incentive, welches aus den ersten zwei Runden als Gewinner hervorgeht, darf sich im Finale dann mit dem Sieger des letzten Jahres, der Versandkostenfreiheit, messen. Interessante Variante, um die Konsumenten mittelbar in die Kommunikation mit einzubeziehen und darauf aufbauend eine kleine E-Mail-Serie zu etablieren. Ob ein solcher Appell an den Spieltrieb die Werbewirksamkeit noch einmal steigert? Zumindest weiß Haband! anschließend, wer aus der Zielgruppe was präferiert bzw. was insgesamt am besten ankommt.

 

Facebook Kommentare in E-Mails

 

Datum, Uhrzeit: 14.03.2011, 18:06 Uhr
Absender: art.com < newsletters@e.art.com>
Betreff: „30% Off All Framed Items + Meet Our Facebook Favorites!”
Bemerkung: Bleiben wir bei dem Gedanken, die Adressaten aktiv in die Werbekommunikation  mit einzubeziehen – einen Schritt weiter geht hierbei nämlich art.com: Der aktuelle Newsletter verknüpft Facebook mit E-Mail derart, dass ausgewählte Nutzer-Kommentare zu den beworbenen Produkten im Newsletter integriert wurden. Glaubwürdigere Testimonials dürfte es kaum geben. Der Leser kann deren Authentizität in der Regel unmittelbar überprüfen. Natürlich wird er auch herzlich eingeladen, weitere Kommentare zu lesen oder es den Vorreitern nachzumachen und sich der Konversation anzuschließen. Ob „echte“ Facebook-Nutzer bald die „unechten“ Palmolive-Tillys der klassischen Werbung ersetzen werden?

Bildhaftes Story-Telling

 

Datum, Uhrzeit: 17.03.11, 13:51 Uhr bzw. 13.03.2011, 10:41 Uhr
Absender: Toys“R“Us  <newsletter@em.toysrus.de >
Betreff: „ Entdecken Sie die wunderbare Welt von Winnie Puuh” bzw. „Auf in den Frühling – entdecken Sie die Outdoor-Welt von Toys R Us“
Bemerkung: Gefielen Ihnen das Badezimmer-Drahtgittermodell und  der Wald-Spaziergang von UncommonGoods ebenso wie mir? Dann lassen Sie sich auch von diesen beiden Werbemitteln von Toys“R“Us inspirieren. Dass unsere Gehirne Geschichten mögen, ist nichts Neues. Anstatt einer spannenden Schnitzeljagd tischt die Dialog-Werbung aber meist trockene Brotkrumen auf. Dabei bedarf es gar nicht vieler Worte, um ein kleines Kopfkino hervorzuzaubern. Bei Toys“R“Us wurden die beworbenen Produkte beispielsweise einfach vor eine kleine vertikale Comic-Szenerie platziert. So kann viel eher auch eine Aktivierung auf emotionaler Ebene gelingen. Und die ist bei der Verarbeitung des Stimulus noch vor der kognitiven Ebene relevant und damit besonders wichtig für die Erlangung von Aufmerksamkeit. Mehr davon!

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