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Die Kanzlei Dr. Bahr macht auf ein Urteil des Landgerichts Berlin vom 09.12.2011 (Az.: 15 O 343/11) aufmerksam. Darin klagte die Wettbewerbszentrale gegen einen Online-Shop für Sportbekleidung, der zuvor eine Werbe-E-Mail an eine private Adresse eines Verbrauchers schickte. Der beklagte Shopbetreiber behauptete, vor knapp 1 ½ Jahren ein Double Opt-in auf einem Online-Umfrageportal erhalten zu haben. Die Wettbewerbszentrale sowie das Gericht verneinten jedoch das Vorliegen einer wirksamen Einwilligung. In der Folge wurde der Adressat im Sinne des Wettbewerbsrechts in unzumutbarer Weise belästigt.

 

Aus dem Urteil lassen sich drei Empfehlungen für rechtskonformes E-Mail-Marketing ableiten:

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Apropos Sorgfaltspflichten beim Kauf von E-Mail-Adressen für Werbezwecke: Vor einigen Tagen landete– wie so oft – eine Anfrage zu eben diesem Thema in meinem Posteingang. Auch wenn optivo keine Adresspotenziale vermietet und nicht selbst als Mediaagentur in Erscheinung tritt, Nachfragen dieser Art also meist weniger interessant sind, war diese eine doch sehr spannend zu lesen. Augenscheinlich aus der Feder eines Juristen stammend zeigte sie nämlich in Wort und Umfang, in welche Richtung die Justiz in Sachen E-Mail-Adresshandel die Segel gesetzt hat …

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  • Auf ein Urteil des Landgerichts Berlin vom 28.2.12 (Az.: 15 O 298/11) verweist heute Rechtsanwalt Stefan Richter. Zur Zusammenfassung in Form von 11 Keyfacts liefert er freundlicherweise auch gleich die komplette Urteilsbegründung mit – beides lesenswert. Zwar bringt das Urteil im Kern nichts überraschend Neues mit sich. Dennoch enthält es Wichtiges „zwischen den Zeilen“, etwa dazu, wie Sorgfaltspflichten beim Adresskauf erfüllt werden könnten. Wer u. a. sehen möchte, wie sich ein aus juristischer Sicht „Musterbeispiel an Intransparenz“ :-) einer Einwilligungsklausel liest, sollte einen Blick in seine Notizen im Blog werfen.
  • Im Beitrag „Wem gehört der schwarze Peter bei der Personalisierung von E-Mails?“ geht mediascale der Frage auf den Grund, warum die E-Mail-Individualisierung lange nicht dort ist, wo sie sein könnte.
  • Auf EmailMarketingBlog.de weist Nico Zorn auf eine MarketingSherpa-Fallstudie hin, die wieder einmal verdeutlicht, wie effektiv ein segmentierter E-Mail-Versand  im Vergleich zur unspezifischen „Streubombe“ in der Praxis sein kann.

Frage im gestrigen optivo Webinar: „Gibt es Gesprächsnotizen?“. Ein öffentlicher Chat-Mitschnitt war eigentlich nicht vorgesehen. Ist aber grundsätzlich eine gute Idee! Schließlich stiften gerade der begleitende Austausch und die Diskussion im Chatraum mit z. T. mehreren hundert Gleichgesinnten einen hohen Nutzen. 12 Fragen und Rückmeldungen habe ich mir daher noch einmal herausgepickt, die ich im Blog gern mit Ihnen teilen möchte.

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Galerie: C&A, Adler Modemärkte, Berge&Meer

René Kulka
Autor René Kulka
Datum 08.05.2012
Medienart Beitrag
Kategorie(n) Galerie
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Serie:

Datum, Uhrzeit: 8.5.12, 09:37 Uhr
Absender: C&A ONLINE-SHOP <newsletter@shop-cunda.de>
Betreff: Nur heute: Kleid 40% günstiger!

Flash Sales sind in - und prädestiniert für die Bewerbung per E-Mail. Der wöchentliche C&A Deutschland-Newsletter schwenkt scheinbar mit einem „Deal of the Day“ in diese Modeerscheinung ein. Interessanter als die Tatsache allein finde ich allerdings

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Lust auf ein kurzes E-Mail-Marketing-Quiz? :-) Los geht’s: 10 Fragen, 10 Antworten. Grundlage sind die jüngsten Blog-Beiträge sowie @optivo Tweets auf Twitter.

Datum, Uhrzeit: 02.05.2012 18:14
Absender: Newsletter bonprix.de <newsletter@bonprix.de>
Betreff: Exklusiv für unsere Newsletter-Kunden: Jetzt 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment sichern!

 

Zum Thema „Bildunterdrückung im E-Mail-Posteingang“ haben wir in der Vergangenheit schon diverse Anregungen und Kniffe zusammengetragen. Der gestrige Newsletter von bonprix (linker Screenshot) reiht sich hier prima ein.

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Folgendes dürfte vielen bekannt vorkommen: Man möchte den E-Mail-Response einmal genauer unter die Lupe nehmen, setzt sich an den Datenexport und stellt unversehens fest, dass sich über die Jahre das reinste Tohuwabohu eingeschlichen hat. Hier „Herr“, „1“ und „Senior“, dort „Mr.“, „Mister“ usw. – von einer einheitlichen Struktur bzw. Kodierung im Feld „Anrede“ keine Spur. Und bei den weitere Attributen wie dem Land („DE“, „Deutschland“, „Germany“, …) oder der Adressquelle („iPad Gewinnspiel“, „iPad“, …) sieht es nicht anders aus. Eine sinnvolle Auswertung ist somit kaum möglich. Die gute Nachricht: Mit wenigen Handgriffen ist das Chaos beseitigt und das gebotene Maß an Datenqualität wiederhergestellt. Google stellt bspw. mit seinem Tool namens „Refine“ einen kostenfreien Aufräumdienst bereit, mit dem sich auch sensible Daten im Nu bereinigen lassen.

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Interessantes vermeldete kürzlich die Studie „Interaktiver Handel in Deutschland 2011“ vom Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh). Knapp 30.000 Privatpersonen im Alter von über 14 Jahren wurden im Verlauf des vergangenen Jahres zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel sowie zum Konsum von digitalen Gütern und Dienstleistungen befragt.

 

Einige Keyfacts:

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E-Mail-Marketing ist messbar – einer der Hauptgründe, warum es mir als E-Mail-Marketing-Manager immer viel Freude bereitet hat. So bilden Öffnungen zum Beispiel gut ab, wie effektiv Absender und Betreff wirkten. „Clickthroughs“ erfassen hingegen die Güte des Werbemittels. Via Post-Click-Tracking können schließlich Umsätze oder Conversions auf der Landing Page kampagnenbezogen festgehalten werden – eine wichtige Grundlage, um Rentabilitätskennziffern zu bilden.

 

Damit nicht genug. Hinzu kommen weitere (Miss-)Erfolgskennziffern wie Zustellungen bzw. Bounces, An- bzw. Abmeldungen, Weiterempfehlungen, Antworten oder auch Spam-Beschwerden (vgl. weitere hier & hier). Auf der anderen Seite lassen sich unzählige Merkmals-Kandidaten ausmachen, die ursächlich für Erfolg und Misserfolg sind. Denken Sie an die Versandmenge der Kampagne, -geschwindigkeit, -uhrzeit, -wochentag, Betreffzeilen-Länge usw.

 

Eine ganze Menge Stoff! Wie sollen Verantwortliche in diesem Zahlen-Dickicht nun interessante Zusammenhänge aufdecken, um den Erfolgspfad stetig weiter auszutreten? Anbei ein Kompass für Praktiker.

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